Siedlung Wortbergshof in Essen-Margarethenhöhe und kriegsbedingte Anmietung von Gewerbe- und Wohnobjekten
Vollständigen Titel anzeigen
WA 153/1801
WA 153 Wohnungsbau
Wohnungsbau >> Werkswohnungswesen >> Planung, Bau und Abbruch
1939 - 1944
Enthält: u. a.: Pläne und Zeichnungen für Bauten in der Siedlung der Baugenossenschaft des Vereins der Kruppschen Beamten eGmbH Essen "Wortbergshof" (Sommerburgstraße 118-136 und Am Nachtigallental 6-16, Essen-Margarethenhöhe; Architekt: Hugo Siepmann (Essen)); Aufstellungen der benötigten Bauleistungen und Materialien; Kruppscher Gartenbauverein Essen: Geschäftsbericht für das Jahr 1939; "Übersicht über die am Kruppschen Hausbesitz bisher eingetretenen Bombenschäden", 1.7.1943; Verzeichnis der von Fried. Krupp angemieteten Gewerbeflächen, ca. 1943; "Verzeichnis über angemietete Räume, Säle, Schulen pp. zu Arbeiterheimzwecken", ca. 1943; Verzeichnis über angemietete Ausweichbüros, ca. 1943; Aufstellung der Mitarbeiter und deren genaue Aufgaben im Geschäftsbereich Becker.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ