Stadtverordnetenversammlung: Vorlagen (O-Z)
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SG [10.05], SG 5015
SG [10.05] Büro des Rates: Ratsangelegenheiten
Büro des Rates: Ratsangelegenheiten >> 03. Stadtverordnetenversammlungen bzw. Ratssitzungen
1946
Enthält: Wahl und Einführung des Oberstadtdirektors Berting; Omnibuslinie Aufderhöhe-Leichlingen; Personalübersicht; Polizei; Prämien für städtische Arbeiter; Umbau des Rathauses; Richtlinien für die Einstellung ehemaliger NSDAP-Mitglieder; Ruhelohnbeträge der 1933 aus politischen Gründen gemaßregelten Arbeiter; Bestellung von Chefarzt Dr. Ernst Moritz Selter zum städtischen Obermedizinalrat; Sitzungsentschädigungen für Stadtverordnete; Anträge der SPD-Fraktion: Sofortprogramm für lebenswichtige Bauvorhaben, Aberkennung von Ehrenbürgerrechten (Adolf Hitler); Stadtsparkasse; Einrichtung von Spielstraßen; Zentralausschuß der Wohnungssuchenden; Besetzung der Direktorenstelle an der Industrie-, Berufs- und Fachschule; Ernennung des Oberstudiendirektor des Gymnasiums Schwertstraße; Errichtung von konfessionellen (Bekenntnis-) Schulen: Erklärung der KPD- und SPD-Fraktion; Schulspeisung; Wahl des Stadtdirektors und -Kämmerers; Vermietung des Stadtsaales Wald an die Katholische Kirchengemeinde Wald; Stadtverfassung; Straßenbahnverkehr; Straßenreinigung; Straßenumbennungen; Bürgerausschuß des Straßenverkehrsamtes, Kündigung des Theatervertrages mit Remscheid, Gründung eines städtischen Theaters; Tümmerbeseitigung; Verwaltungsbericht; Ruhegehalt Dr. Vollmer; Zentralausschuß für Ernährung und Wirtschaft
Archivale
Darin: Programm der Feier "Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus" am 8.9.1946, veranstaltet von der Vereinigung ehemaliger Konzentrationäre und politisch inhaftierten Solingen (später VVN)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:08 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Solingen (Archivtektonik)
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