KG Schalke (Bestand)
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FB Schalke
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 10. Archive bei kirchlichen Körperschaften >> 10.2. KG Kirchengemeinden >> 10.2.04. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid
1881 - 1996
Zum BestandDas Archiv der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schalke (Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid) wurde 2000 und 2012 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen verzeichnet. Es umfasst 528 Verzeichnungseinheiten und erstreckt sich über den Zeitraum von 1881 bis 2011.Bis in die Anfangsjahre der Kirchengemeinde zurück reichen leider nur einige wenige Bauakten. Schwerpunktmäßig setzt die Überlieferung erst mit den 1930er Jahren ein und gibt für den nachfolgenden Zeitraum einen guten und umfassenden Einblick in das Leben der Kirchengemeinde, die Arbeit der Gemeindegruppen und den Wiederaufbau der kirchlichen Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg. Um die Benutzung zu erleichtern, wurden beide Teile des Archivs, auch der neuverzeichnete Nachtrag (Nr. 291-528), zusammengeführt und in eine gemeinsame systematische Ordnung gebracht. Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke „Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter „Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.2.2003 bzw. des Aufbewahrung- und Kassationsplans vom 19.12.2006.Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: Archiv der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schalke Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur der entsprechenden Archivalie). Zur Gemeindegeschichte 1879 entsprach die preußische Regierung dem Wunsch der evangelischen Einwohner Schal-kes, pfarrte sie aus der Kirchengemeinde Gelsenkirchen aus und errichtete die eigenständige Kirchengemeinde Schalke. Als erster Pfarrer wurde im Jahr darauf Theodor Werth gewählt. Nachdem man drei Jahre lang in einer Notkirche Gottesdienst gehalten hatte, konnte 1882 die neuerrichtete Friedenskirche am Schalker Markt eingeweiht werden. Grundstück und Kirch-bau waren von dem Essener Industriellen Friedrich Grillo gestiftet worden.Das stete Anwachsen der Gemeinde machte bald ein weiteres Gotteshaus notwendig. 1905 wurde als zweite Kirche im westlichen Teil von Schalke die Kreuzkirche errichtet. Pfarrhaus-, Kindergarten- und Gemeindehausbauten schlossen sich an.Dieser Überblick soll lediglich Informationen zur Gemeindegeschichte geben, um die Benutzung des Findbuches zu erleichtern. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für einen ausführlicheren Einblick in die Gemeindegesichte sei verwiesen auf:Die evangelische Gemeinde Schalke. Festschrift zur 50jährigen Jubelfeier. 1879-1929 von Hermann Franken sen. Gemeindebuch 1950 Kreissynode Gelsenkirchen, hrsg. von der Kreissynode GelsenkirchenJens Murken: Die evangelischen Gemeinden in Westfalen. Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart, Verlag für Regionalgeschichte und Luther-Verlag, Bielefeld 2008-2014Bielefeld, im Januar 2001 / Oktober 2012Ingrun Osterfinke /Anna Warkentin
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET