Deutsche Zentrumspartei (Dep.) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
S 121
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.1. Politische Parteien und Gruppierungen (S) >> 4.1.2. Andere politische Parteien und Gruppierungen
1879-1977
Partei- und parlamentarische Arbeit für: Direktorium, Bundesverband, Zentralgeschäftsstelle, Bundestagsfraktion; Landesverband und Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen, Kreisverband und Stadtratsfraktion Münster; Landesverband Niedersachsen, Kreisverband Osnabrück-Stadt, Schriftleitungen der Zentrumspresse; Druckschriften, Flugblätter, Zeitungsausschnitte.
Bestandsgeschichte: 1945/1946 neugegründet, in den 1950er Jahren hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen von politischer Bedeutung.
Bestandsgeschichte: 1945/1946 neugegründet, in den 1950er Jahren hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen von politischer Bedeutung.
593 Akten.
Bestand
Hans G. Wieck, Die Entstehung der CDU und die Wiederbegründung des Zentrums im Jahr 1945, Düsseldorf 1953; Heinrich Potthoff u. Rüdiger Wenzel (Bearbb.), Handbuch politischer Institutionen und Organisationen 1945-1949, Düsseldorf 1983; Ute Schmidt, Zentrum oder CDU. Politischer Katholizismus zwischen Tradition und Anpassung (...), Opladen 1987; Markus Köster, Katholizismus und Parteien in Münster 1945-1953, Münster 1993.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ