Dompropst Johann Christoph Neustetter genannt Stürmer, Domdekan Hector von Kotzau, Senior Michael Groß von Trockau genannt Pfersfelder und das ganze Domkapitel zu Bamberg verkaufen auf Vermittlung Bischof Johann Gottfrieds zu Bamberg den "alten" Hof des Klosters Langheim am Jakobstor in Bamberg (bei dem Anwesen des Domherrn Wolf Heinrich von Redwitz und dem Marschalkenhof) für 5'000 fl. zurück an das Kloster Langheim. Der Hof war von Bischof Johann Philipp zu Bamberg für den Bau der Neuen Residenz zusammen mit etlichen anderen Höfen eingetauscht, bzw. gekauft, aber im Unterschied zu anderen nicht abgebrochen, und zwischenzeitlich dem gerade verstorbenen Domherrn Wolfgang Rueden gegeben worden. Abgaben und Lasten werden aufgeführt. - Siegler: Bamberg, Domkapitel
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Dompropst Johann Christoph Neustetter genannt Stürmer, Domdekan Hector von Kotzau, Senior Michael Groß von Trockau genannt Pfersfelder und das ganze Domkapitel zu Bamberg verkaufen auf Vermittlung Bischof Johann Gottfrieds zu Bamberg den "alten" Hof des Klosters Langheim am Jakobstor in Bamberg (bei dem Anwesen des Domherrn Wolf Heinrich von Redwitz und dem Marschalkenhof) für 5'000 fl. zurück an das Kloster Langheim. Der Hof war von Bischof Johann Philipp zu Bamberg für den Bau der Neuen Residenz zusammen mit etlichen anderen Höfen eingetauscht, bzw. gekauft, aber im Unterschied zu anderen nicht abgebrochen, und zwischenzeitlich dem gerade verstorbenen Domherrn Wolfgang Rueden gegeben worden. Abgaben und Lasten werden aufgeführt. - Siegler: Bamberg, Domkapitel
Kloster Langheim, Urkunden 1687
Urkunden des Klosters Langheim (A 135/I) Lade 191 Nr. 56
Kloster Langheim Urkunden 1611 V 31
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
31.05.1611
Kloster Langheim, Urkunden
Pergament
Urkunden
ger
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Bamberg
Bamberg, Langheimer Hof
Bamberg, Jakobstor
Bamberg, Marschalkenhof
Bamberg, Bischof Johann Gottfried von Aschhausen
Bamberg, Bischof Johann Philipp von Gebsattel
Bamberg, Neue Residenz
Bamberg, Dompropst Johann Christoph Neustetter gen. Stürmer
Neustetter gen. Stürmer, Johann Christoph (Dompropst)
Bamberg, Neustetter gen. Stürmer (adel. Fam.)
Bamberg, Domdekan Hektor von Kotzau
Kotzau, Hektor von (Domdekan)
Bamberg, Kotzau (adel. Fam.)
Groß von Trockau gen. Pfersfelder, Michael (Domherr)
Bamberg, Domherr Michael Groß von Trockau gen. Pfersfelder
Bamberg, Groß von Trockau (adel. Fam.)
Bamberg, Domkapitel
Bamberg, Domherr Wolf Heinrich von Redwitz
Bamberg, Redwitz (adel. Fam.)
Redwitz, Wolf Heinrich von (Domherr)
Rueden, Wolfgang, Bamberg
Bamberg, Domherr Wolfgang Rueden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.02.2026, 01:37 MEZ
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