von Gemmingen-Hornberg: Gutsarchiv Beihingen, Bände und Anhang (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 91 b III
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Weltliche Herrschaften >> Sonstige weltliche Herrschaften
1566-1906
Überlieferungsgeschichte
Beihingen und seine Ortsherrschaft waren bis ins 19. Jahrhundert in zwei Hälften geteilt. Der kleinere Teil des Orts war württembergisches Lehen der Nothaft, der Herren von Stammheim und seit 1592 der Schertel von Burtenbach, die es 1782 an den Herzog von Württemberg veräußerten. Der größere Teil des Orts mit Fronhof und Pfarrsatz gelangte 1504 mit der Grafschaft Löwenstein in württembergischen Besitz, das ihn als Lehen an verschiedene Adelsfamilien ausgab. Letzte Besitzer waren die Freiherren von Gemmingen-Hornberg, die das auf Schloss Beihingen befindliche Gutsarchiv 1963 unter Eigentumsvorbehalt im Staatsarchiv Ludwigsburg hinterlegten.
Inhalt und Bewertung
Das Archiv enthält neben Urkunden, Akten und Amtsbüchern über Beihingen auch Unterlagen über verschiedene andere gemmingensche Besitzungen, u. a. in Buttenhausen, Daudenzell, Heutingsheim, Ingenheim, Ittlingen, Kochendorf, Michelfeld, Rappenhau, Treschklingen und in Rheinhessen. Im Zuge der Neuverzeichnung des Gutsarchivs wurden drei Teilbestände (Urkunden, Akten, Bände) gebildet. Der vorliegende Bestand enthält die insbesondere aus Rechnungen bestehende Bandüberlieferung des Archivs sowie einige wenige nachträglich aufgefundene Schriftstücke und diverse Druckschriften.
Vorbemerkung: Zur Geschichte der Herrschaft Beihingen und ihres Archivs wird auf die ausführliche Vorbemerkung zu Band I dieses Repertoriums verwiesen. Der vorliegende Band III erfasst nun sämtliche Rechnungsbände und alle Arten von Büchern, die in der Verwaltung und für Zecke der Buchführung bei der Gutsherrschaft Beihingen entstanden. Hierzu gehören auch entsprechende Register, die nicht in Bandform überliefert sind; es handelt sich meist um Hefte, von denen allerdings ein Teil bereits im Band II (Akten) verzeichnet wurde. Verzeichnet wurden auch Rechnungsbücher, die sich nicht auf Beihingen beziehen, sondern auf andere Besitzungen der Familie von Gemmingen-Hornberg, aber trotzdem innerhalb des Gutsarchivs überliefert sind. Das vorliegende Repertorium fertigte in den Jahren 1963/64 der Archivangestellte W. Böhm unter Leitung von Dr. A. Seiler, der auch die Gliederung und Ergänzungen besorgte (1968). Bei der 1967/68 durchgeführten Verzeichnung der Akten des Gutsarchivs Beihingen (siehe Band II) durch W. Burr, wurden jedoch noch zahlreiche weitere Nachträge ermittelt, die eine Veröffentlichung in der ursprünglichen Form nicht geraten sein ließen. Der Unterzeichnete hat dann 1978 diese Nachträge und weitere in der Zwischenzeit ermittelte unverzeichnete Reste in die ursprüngliche Fassung eingearbeitet und die Abschlussarbeiten besorgt. Dabei wurden auch einige versprengte Aktenstücke und vereinzelte Druckschriften aufgefunden, die nunmehr der Einfachheit halber als Anhang zu Band III angeschlossen wurden. Wiederum wurden wie in den Bänden I und II ein erheblicher Teil der Nummern mit einem X versehen, d.h. die entsprechenden Bände bzw. Hefte sind so stark zerstört, dass ihre Benützung bis zu einer gründlichen Restaurierung ausgeschlossen ist. Dabei sind auch einige Stücke, die wohl endgültig zerstört sind und überhaupt nicht mehr benutzbar gemacht werden können. Der Bestand umfaßt 1307 Büschel = 40 lfd. m. Ludwigsburg, Januar 1979 Bernhard Theil
Beihingen und seine Ortsherrschaft waren bis ins 19. Jahrhundert in zwei Hälften geteilt. Der kleinere Teil des Orts war württembergisches Lehen der Nothaft, der Herren von Stammheim und seit 1592 der Schertel von Burtenbach, die es 1782 an den Herzog von Württemberg veräußerten. Der größere Teil des Orts mit Fronhof und Pfarrsatz gelangte 1504 mit der Grafschaft Löwenstein in württembergischen Besitz, das ihn als Lehen an verschiedene Adelsfamilien ausgab. Letzte Besitzer waren die Freiherren von Gemmingen-Hornberg, die das auf Schloss Beihingen befindliche Gutsarchiv 1963 unter Eigentumsvorbehalt im Staatsarchiv Ludwigsburg hinterlegten.
Inhalt und Bewertung
Das Archiv enthält neben Urkunden, Akten und Amtsbüchern über Beihingen auch Unterlagen über verschiedene andere gemmingensche Besitzungen, u. a. in Buttenhausen, Daudenzell, Heutingsheim, Ingenheim, Ittlingen, Kochendorf, Michelfeld, Rappenhau, Treschklingen und in Rheinhessen. Im Zuge der Neuverzeichnung des Gutsarchivs wurden drei Teilbestände (Urkunden, Akten, Bände) gebildet. Der vorliegende Bestand enthält die insbesondere aus Rechnungen bestehende Bandüberlieferung des Archivs sowie einige wenige nachträglich aufgefundene Schriftstücke und diverse Druckschriften.
Vorbemerkung: Zur Geschichte der Herrschaft Beihingen und ihres Archivs wird auf die ausführliche Vorbemerkung zu Band I dieses Repertoriums verwiesen. Der vorliegende Band III erfasst nun sämtliche Rechnungsbände und alle Arten von Büchern, die in der Verwaltung und für Zecke der Buchführung bei der Gutsherrschaft Beihingen entstanden. Hierzu gehören auch entsprechende Register, die nicht in Bandform überliefert sind; es handelt sich meist um Hefte, von denen allerdings ein Teil bereits im Band II (Akten) verzeichnet wurde. Verzeichnet wurden auch Rechnungsbücher, die sich nicht auf Beihingen beziehen, sondern auf andere Besitzungen der Familie von Gemmingen-Hornberg, aber trotzdem innerhalb des Gutsarchivs überliefert sind. Das vorliegende Repertorium fertigte in den Jahren 1963/64 der Archivangestellte W. Böhm unter Leitung von Dr. A. Seiler, der auch die Gliederung und Ergänzungen besorgte (1968). Bei der 1967/68 durchgeführten Verzeichnung der Akten des Gutsarchivs Beihingen (siehe Band II) durch W. Burr, wurden jedoch noch zahlreiche weitere Nachträge ermittelt, die eine Veröffentlichung in der ursprünglichen Form nicht geraten sein ließen. Der Unterzeichnete hat dann 1978 diese Nachträge und weitere in der Zwischenzeit ermittelte unverzeichnete Reste in die ursprüngliche Fassung eingearbeitet und die Abschlussarbeiten besorgt. Dabei wurden auch einige versprengte Aktenstücke und vereinzelte Druckschriften aufgefunden, die nunmehr der Einfachheit halber als Anhang zu Band III angeschlossen wurden. Wiederum wurden wie in den Bänden I und II ein erheblicher Teil der Nummern mit einem X versehen, d.h. die entsprechenden Bände bzw. Hefte sind so stark zerstört, dass ihre Benützung bis zu einer gründlichen Restaurierung ausgeschlossen ist. Dabei sind auch einige Stücke, die wohl endgültig zerstört sind und überhaupt nicht mehr benutzbar gemacht werden können. Der Bestand umfaßt 1307 Büschel = 40 lfd. m. Ludwigsburg, Januar 1979 Bernhard Theil
1295 Bände, 13 Büschel (41,3 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ