Johann Wolff, General des Hl. Geist-Ordens von Rom, Spitalmeister, sowie Konvent in Memmingen übergeben Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent in Weingarten anstelle von Bargeld zur Begleichung des Kaufpreises für die Güter in Hart und Steinheim ein mit 5 % verzinsliches, auf Gütern in Kardorf besichertes Kapital in Höhe von 3000, das sie beim Kloster Rot an der Rot stehen haben. Der mitübergebene, vom Kloster Rot ausgestellte Hauptzinsbrief datiert am 24. Januar 1566. Ausgehändigt wird ferner ein "Übergabbrief", ausgestellt von Tobias Haintzel, Stadtammann, und Jakob Albrecht, des Geheimen Rats zu Memmingen, als Pflegern, sowie von Lorenz Bachmair, Hofmeister der armen Spitaldürftigen zu Memmingen, vom 24. August 1613.
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Johann Wolff, General des Hl. Geist-Ordens von Rom, Spitalmeister, sowie Konvent in Memmingen übergeben Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent in Weingarten anstelle von Bargeld zur Begleichung des Kaufpreises für die Güter in Hart und Steinheim ein mit 5 % verzinsliches, auf Gütern in Kardorf besichertes Kapital in Höhe von 3000, das sie beim Kloster Rot an der Rot stehen haben. Der mitübergebene, vom Kloster Rot ausgestellte Hauptzinsbrief datiert am 24. Januar 1566. Ausgehändigt wird ferner ein "Übergabbrief", ausgestellt von Tobias Haintzel, Stadtammann, und Jakob Albrecht, des Geheimen Rats zu Memmingen, als Pflegern, sowie von Lorenz Bachmair, Hofmeister der armen Spitaldürftigen zu Memmingen, vom 24. August 1613.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1772
B 522 II U 1689
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1613 Oktober 1 (uff denn ersten tag des monats Octobris newen calenders)
25,4 x 46,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Johann Wolff, General des Hl. Geist-Ordens von Rom, Spitalmeister, sowie Konvent in Memmingen
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent in Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent in Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Albrecht, Jakob
Haintzel, Tobias, Stadtammann
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Wolff, Johann; Ordensgeneral und Spitalmeister
Hart : Memmingen MM
Kardorf : Kronburg MN
Memmingen MM; Geheime Räte
Memmingen MM; Heilig-Geist-Orden
Memmingen MM; Spital, Hofmeister
Memmingen MM; Spital, Pfleger
Memmingen MM; Spitalmeister
Memmingen MM; Stadtammann
Memmingen MM; Währung
Rom [I]; Hl. Geist-Orden
Rot an der Rot BC; Kloster
Steinheim : Memmingen MM
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Prior und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:21 MEZ
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