Wilhelm Westphalen zu Fürstenberg übergibt der Oberin (matri ancillae) Florentia2) und „sämtlichen Schwestern der Kapuzinessen“ in Paderborn3) eine Schuldverschreibung der Stadt Warburg über 1800 Rtlr „und davon 90 Rtlr verschriebene Zinsen“, die auf St. Johann Baptist (24. Juni) fällig sind, von 1621 Juni 244). Die Zinsen werden 1665 erstmals fällig. Der Aussteller kündigt sein Petschaft an.
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Wilhelm Westphalen zu Fürstenberg übergibt der Oberin (matri ancillae) Florentia2) und „sämtlichen Schwestern der Kapuzinessen“ in Paderborn3) eine Schuldverschreibung der Stadt Warburg über 1800 Rtlr „und davon 90 Rtlr verschriebene Zinsen“, die auf St. Johann Baptist (24. Juni) fällig sind, von 1621 Juni 244). Die Zinsen werden 1665 erstmals fällig. Der Aussteller kündigt sein Petschaft an.
B 614u, 36 fol. 37 - Band: Regest
B 614u Kloster Wormeln - Urkunden
Kloster Wormeln - Urkunden >> 2. Regesten aus Akten
1665 Mai 6
Vermerke: Wormeln Akten 36 fol. 37, etwa gleichzeitige Abschrift, Papier, etwas wasserfleckig und schimmelig.
1) Ö Wünneberg (Stadt Wünnenberg, Kr. Paderborn). 2) Florentia von Rump. 3) Kapuzinessenkl. St. Maria Angelorum et St. Joseph. 4) Siehe diese Nr. 357.
1) Ö Wünneberg (Stadt Wünnenberg, Kr. Paderborn). 2) Florentia von Rump. 3) Kapuzinessenkl. St. Maria Angelorum et St. Joseph. 4) Siehe diese Nr. 357.
Urkunde
Ausstellort: Fürstenberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Wormeln (Tektonik)
- Kloster Wormeln / Urkunden (Bestand)
- 2. Regesten aus Akten (Gliederung)