Mittel-Gründau: Burggraf Emmerich v. Karben und die beiden Burgbaumeister Philipp Riedesel und Rudolf Brendel v. Homburg entscheiden in dem Streit...
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241/9-12
A 3 Mittel-Gründau, 1493-05-10
A 3 Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 12 Orte, Buchstabe M >> 12.12 Mittel-Gründau
1493 Mai 10
Isenburg-Büdingen
Original - Papier, Spuren des aufgedrückten Burgsiegels
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Mittel-Gründau: Burggraf Emmerich v. Karben und die beiden Burgbaumeister Philipp Riedesel und Rudolf Brendel v. Homburg entscheiden in dem Streit zwischen dem Deutschordenshaus in Frankfurt, vertreten durch den Komtur Pankraz v. Reinstein, und benannten Einwohnern zu Mittel-Gründau über den Deutschordenshof daselbst, der von dem Landsiedel widerrechtlich zerteilt worden war. Beiliegend drei Papierzettel: a) undatiertes Schreiben des Grafen Ludwig zu Isenburg-Büdingen an die Burg betreffend Übernahme des Schiedsrichteramts in dem obigen Fall (1492 vor November 16.), b) Zusage von Burggraf und Baumeister. Verschluss: Sekret der Burg (1492-11-16), c) Einlage zu b) Billet des Burggrafen Emmerich v. Karben an Graf Ludwig v. Isenburg betreffend Lieferung eines nicht näher bezeichneten Instruments, Ausstand des Spitals (zu Büdingen?) bei der Stadt Friedberg, Vertrag betreffend Stadtsteuergeld (Ende 1492 - Mitte 1493)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ