Jakob Rieger von Heufelden, dem das Gotteshaus Salmansweiler seinen Maierhof, den zuvor sein Vater Jerg sel. inne hatte, daselbst verliehen, gibt im Beisein des ehrenfesten Johann Leuthin, Klosterpfleger zu Ehingen, Wilhelm Hägelins, Syndicus des Spitals zu Biberach, Martin Hafners, Stiefbruder des A., Konrad Haintzelers, Amtmann des Klosters Söflingen zu Pfronstetten, Peter Mantz, Vogt zu Gamerschwang und Ulrich Hafners von Ehingen das dem Protokoll eingefügte, und von seiner Lehensherrschaft ratifizierte (schriftliche) Versprechen gegenüber seiner Stiefmutter und -geschwistern: Er will seiner Stiefmutter Barbara Auberlin, solange sie lebt, aber im Witwenstande verbleibt, in seiner Lehensbehausung Unterkunft und den Lebensunterhalt, bestehend in Speis und Trank, wie er und seine Ehefrau auch genießen, zu jedem Quatember 1 1/2 fl, jährlich 1/2 Mitle Mehl, den vierten Teil von Flachs und Hanf, 1 Mitle Äpfel, Birnen, 8 Pfund Schmalz, 60 Eier, dazu die Kammer, die er gegenwärtig bewohnt, gewähren, ihren beiden Söhnen, seinen Stiefbrüdern Bastian und Jakob Rieger bei Verheiratung je 50 fl, bei Erkrankung, solange sie ledig sind, Wohnung und Unterhalt gewähren
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Jakob Rieger von Heufelden, dem das Gotteshaus Salmansweiler seinen Maierhof, den zuvor sein Vater Jerg sel. inne hatte, daselbst verliehen, gibt im Beisein des ehrenfesten Johann Leuthin, Klosterpfleger zu Ehingen, Wilhelm Hägelins, Syndicus des Spitals zu Biberach, Martin Hafners, Stiefbruder des A., Konrad Haintzelers, Amtmann des Klosters Söflingen zu Pfronstetten, Peter Mantz, Vogt zu Gamerschwang und Ulrich Hafners von Ehingen das dem Protokoll eingefügte, und von seiner Lehensherrschaft ratifizierte (schriftliche) Versprechen gegenüber seiner Stiefmutter und -geschwistern: Er will seiner Stiefmutter Barbara Auberlin, solange sie lebt, aber im Witwenstande verbleibt, in seiner Lehensbehausung Unterkunft und den Lebensunterhalt, bestehend in Speis und Trank, wie er und seine Ehefrau auch genießen, zu jedem Quatember 1 1/2 fl, jährlich 1/2 Mitle Mehl, den vierten Teil von Flachs und Hanf, 1 Mitle Äpfel, Birnen, 8 Pfund Schmalz, 60 Eier, dazu die Kammer, die er gegenwärtig bewohnt, gewähren, ihren beiden Söhnen, seinen Stiefbrüdern Bastian und Jakob Rieger bei Verheiratung je 50 fl, bei Erkrankung, solange sie ledig sind, Wohnung und Unterhalt gewähren
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/11 T 1 Nr. 84
Alter Lagerort: Rep. V L. 38 F. 3 B
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/11 T 1 Ehingen: Urkunden
Ehingen: Urkunden >> 1. Urkunden
1607 April 2
Urkunden
Vermerke: Kerbzettel
Auberlin, Barbara; Heufelden
Hafner, Martin
Hafner, Ulrich
Hägelin, Wilhelm; Syndicus des Spitals zu Biberach
Haintzeler, Konrad; Amtmann des Kloster Söflingen, Pfronstetten
Leuthin, Johann; Klosterpfleger zu Ehingen
Mantz, Peter; Vogt zu Gamerschwang
Rieger, Bastian; Heufelden
Rieger, Jakob; Heufelden
Rieger, Jerg; Heufelden
Biberach an der Riß BC
Ehingen (Donau) UL
Gamerschwang, Ehingen (Donau) UL
Heufelden, Ehingen (Donau) UL
Pfronstetten RT
Söflingen, Ulm UL
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 1:47 PM CEST