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Die vom Gräflich-Königsmarck'schen Haus beanspruchte Abhaltung
des Landgerichts im Amt Bederkesa
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Enthält: - Briefwechsel der Landesregierung mit der schwedischen Krone und dem Vizegouverneur Cordt Christoph Graf von Königsmarck, Pfandbesitzer des Amtes Bederkesa, vom 19. Oktober 1663 bis 22. Juni 1664 wegen Abhaltung des Landgerichts in Bederkesa (mit Anlagen: Pfandvertrag zwischen Königin Hedwig Eleonora von Schweden und Hans Christoph Graf von Königsmarck vom 7. März 1662, Cessionsbrief des Königs Carl X. Gustav für seine Frau über das Amt Bederkesa vom 2. Juni 1655 (schwed.), Konsensbrief des Königs Carl XI. für seine Mutter zur Weiterverpfändung des Amtes vom 4. Dezember 1661 (schwed.), Gesuch Königsmarcks an die schwedische Königin vom 9. November 1663, mit Antwortschreiben vom 25. November 1663) - Briefwechsel des Amtmanns Hans Christoph Ragel zu Bederkesa mit der Regierung vom 28. März 1664 bis 31. Januar 1665 - Regierungsprotokoll vom 6. Juli 1667 mit Bericht des Präsidenten über das abgehaltene Landgericht in Bederkesa
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1655
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1662
Index-Gruppe: frei: GND:118720945:Carl X. Gustav, König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:119160978:Carl XI., König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Königsmarck, Cordt Christoph Graf von, Vizegouverneur Hedwig Eleonora, Königin von Schweden Königsmarck, Hans Christoph Graf von, Gouverneur Carl X. Gustav, König von Schweden Carl XI., König von Schweden Ragel, Hans Christoph, Amtmann, Bederkesa
Landgericht, Bederkesa, Amt Pfandvertrag, Bederkesa, Amt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.