Weil, Julie geb. Gutmann
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 17415
Rest S 5520
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> W
Enthält u.a.: Besitzhinweis auf 1 Esszimmer-Einrichtung (Nussbaum, nach Entwurf von Professor Pullig 1913 bei der [Königlichen Hofmöbelfabrik Georg] Schöttle, Stuttgart, angefertigt, bestehend aus 1 Auszugstisch, 12 lederbezogenen Stühlen, 1 viertürigen Kredenz, 1 viertürigen Buffet (Länge 200 cm) mit Aufsatz (darin Porzellan- und Silbergegenstände) 1 "mannshohen" Standuhr (unmittelbar vor der Deportation verschenkt), 1 blauen Perser-Teppich (ca. 300 x 400 cm, unmittelbar vor der Deportation verschenkt), 3 Ölgemälden (2 Ahnenbildern, 1 Landschaftsbild), 1 Wohnzimmer-Einrichtung (bestehend aus 1 Gobelingruppe (1 sehr großen Sofa, 2 sehr großen Sesseln), 1 runden eichenen Auszugstisch, 1 Damenschreibtisch, 2 Bücherschränken, 1 Schreibtischsessel, 1 Nähtischsessel, 1 Nähtisch, 2 Original-Gemälde (1 Gemälde "Fabriklandschaft bei Feuerbach" von [Hermann] Pleuer, 1 Gemälde "Rokokodame, im Walde ein Reh belauschend" von Friedrich August von Kaulbach (vermutlich an die Firma Schaller zum Verkauf gegeben)), 1 Herrenzimmer-Einrichtung (Eiche, dunkel, 1913 bei der [Königlichen Hofmöbelfabrik Georg] Schöttle, Stuttgart, gekauft, bestehend aus 1 dreiteiligen verglasten Bücherschrank, 1 Diplomaten-Schreibtisch mit Sessel, 1 Leder-Sofa mit Leder-Klubsessel, 1 Rauchtisch), 1 Schlafzimmer-Einrichtung (Kirschbaum, gelb, darin u.a. 1 dreiteiliger Spiegelschrank, 1 halbhohe Herrenkommode, 2 Perser-Bettvorlagen), 1 Ulmer Schrank, 1 komplettes 5- oder 6-faches Limoges-Service, 1 12-teiliges Kristall-Glas-Service, "sehr schöne" Vasen (u.a. 2 aus Kopenhagener Porzellan), verschiedene chinesische Porzellangegenstände (u.a. 1 große Vase, mindestens 2 Aufhäng-Teller), 1 große Kristall-Obstschale in Schiff-Form, 1 japanischen Porzellan-Teller, Stehlampen, 1 Perser-Brücke (unmittelbar vor der Deportation verschenkt), Silbergegenstände (im Gesamtgewicht von 14100 Gramm: 1 4-teiliges Service, 2 Kannen, 2 Tabletts, 3 Körbe, 2 Schalen, 2 Becher, 1 Pokal, 2 Leuchter, 2 Leuchter, 28 Gabeln, 38 Löffel, 19 Kaffeelöffel, 18 Eislöffel, 12 Kuchengabeln, 19 Vorlegeteile, 3 Serviettenringe, 1 Gewürzständer, 1 Senftopf mit Löffel, 1 kleine Schale), 39 Gegenstände mit Silbergriff, Schmuckgegenstände
1 Bü
Personenakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:37 MEZ
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