Erzbischof Engelbert von Cöln und Bischof Simon von Paderborn als Vormünder des Stiftes Corvey verpfänden dem Grafen Adolf von Waldeck die zu Corvey gehörige Burg Lichtenfels mit den Städten Sachsenberg und Fürstenberg und allen Corveyschen Besitzungen und Rechten aufwärts von Corbach ab für 700 Mark, mit Ausnahme jedoch der dortigen kirchlichen Beneficien und Ministerialen. Die Wiederlöse kann durch Engelbert und Simon und falls sie von der Vormundschaft über die Corveyer Kirche zurücktreten durch die letztern nur am 1. Mai und dem Tage vorher und nachher erfolgen.
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Erzbischof Engelbert von Cöln und Bischof Simon von Paderborn als Vormünder des Stiftes Corvey verpfänden dem Grafen Adolf von Waldeck die zu Corvey gehörige Burg Lichtenfels mit den Städten Sachsenberg und Fürstenberg und allen Corveyschen Besitzungen und Rechten aufwärts von Corbach ab für 700 Mark, mit Ausnahme jedoch der dortigen kirchlichen Beneficien und Ministerialen. Die Wiederlöse kann durch Engelbert und Simon und falls sie von der Vormundschaft über die Corveyer Kirche zurücktreten durch die letztern nur am 1. Mai und dem Tage vorher und nachher erfolgen.
B 401u, 234
B 401u Fürstbistum Paderborn - Urkunden
Fürstbistum Paderborn - Urkunden >> 6. 1251 bis 1275
1267 Juli 21
Urkunde
Ausstellort: Distedde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn / Urkunden (Bestand)
- 6. 1251 bis 1275 (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International