Varia aus der Kanzlei des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna (Gyldenstern)
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Rep. 5a, Nr. 669
Rep. 5a Fach 76 Nr. 37
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 2 Korrespondenz der Generalgouverneure
1699-1708
Enthält: Diverse Schreiben und Patente, u.a.: Schreiben aus Stockholm vom 23. September 1699 wegen Abgabe des 10. Pfennigs von allen Löhnen (schwed., Abschrift); Revers des preußischen Generalleutnants und kommandierenden Generals der preußischen zur hamburgischen Expedition verordneten Truppen, Otto Freiherr von Schlabrendorf, vom 7. Juni 1708 wegen Auslieferung eines Deserteurs durch Gyllenstierna (Original); diverse Atteste des Kanzleisekretärs Dietrich von Stade; Patent des Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg vom 8. Januar 1701 wegen Abhaltung von Gottesdiensten in den Kirchen anlässlich seiner Krönung zum König in Preußen am 18. Januar 1701, mit Predigttexten; Schriften zu Schuld- und Militärsachen; Zeugnis für den Zimmermeister Hinrich Oldenburg vom 16. Oktober 1704 wegen Errichtung von sechs Bürgerhäusern in Visselhövede, ausgestellt vom Amtsvogt (Original); Berichte über die kaiserlichen Siege gegen Frankreich in Italien im September 1701 (Druckschriften); Kontributionspatent der schwedischen und braunschweig-lüneburgischen Generalität vom 15. August 1700 (Druckschrift); Patent der Landesregierung vom 12. Februar 1701 wegen Ausschreibung eines Kopfschatzes (Druckschrift); Resolution des Generalleutnants Mauritz Vellingk vom 25. Juni 1700 wegen von dänischer Seite vorgenommener Übergriffe und Gegenmaßnahmen (Abschrift) auch: Schreiben der Stände vom 1. Dezember 1691 wegen Klagen über den Justizrat von Engelbrechten (Abschrift); Auszug aus dem kurbrandenburgischen Marschreglement vom 6. Juni 1677 (Abschrift)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1677
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1691
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Index-Gruppe: frei: GND:140578455:Vellingk, Mauritz
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1691
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Index-Gruppe: frei: GND:140578455:Vellingk, Mauritz
Gyllenstierna (Gyldenstern), Nils Baron, Generalgouverneur Schlabrendorf, Otto Freiherr von, Generalleutnant, preußischer Stade, Dietrich von, Kanzleisekretär Friedrich III., Kurfürst von Brandenburg, Krönung Oldenburg, Hinrich, Zimmermeister Vellingk, Mauritz, Generalleutnant Engelbrecht(en), Georg Bernhard von, Justizrat
Visselhövede, Bürgerhäuser, Errichtung
Löhne, Abzug, 10. Pfennig Expedition, hamburgische Siege, kaiserliche, Italien Kontributionspatent, schwedisch/braunschweig-lüneburgisches Generalität, schwedisch/braunschweig-lüneburgische Kopfschatz, Ausschreibung Marschreglement, kurbrandenburgisches Stände, bremische
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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