Vor dem Domvikar Benedikt Schlaun, Generalkommissar des Archidiakonen in Fürstenau und Osnabrück, Domsangmeisters Kraft Werner von Palland bekennt David Gromecke aus dem Dorfe und Kirchspiel Wellingholzhausen von Johann Könemann, Regular der Domherren, 100 Reichstaler, die von dem Erben des Niklas Tripmachers zurückbezahlt waren, zu sechs Prozenten Geliehen zu haben und verpfändet zur Sicherheit dieser Forderung all sein Hab und Gut, insbesondere seinen schatzfreien Kotten im Dorfe Wellingholzhausen. Frau Gromeckes genannt. Bürgen: David Juttinck und Jörgen Stratemann aus dem Dorfe Wellingholzhausen. Zeugen: Christoph Averberg, Notar und Otto Henrich Duicker. Original auf Pergament Hochdeutsch In dorso Notiz vom 1678, wonach Wilhelm Goedemann, Vogt zu Wellingholzhausen, die 100 Reichstaler an sich gebracht hat und außerdem noch andere 100 Taler, sodass er von 200 Talern 12 Taler Zinsen zahlt. (Dorsualnotiz)
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Vor dem Domvikar Benedikt Schlaun, Generalkommissar des Archidiakonen in Fürstenau und Osnabrück, Domsangmeisters Kraft Werner von Palland bekennt David Gromecke aus dem Dorfe und Kirchspiel Wellingholzhausen von Johann Könemann, Regular der Domherren, 100 Reichstaler, die von dem Erben des Niklas Tripmachers zurückbezahlt waren, zu sechs Prozenten Geliehen zu haben und verpfändet zur Sicherheit dieser Forderung all sein Hab und Gut, insbesondere seinen schatzfreien Kotten im Dorfe Wellingholzhausen. Frau Gromeckes genannt. Bürgen: David Juttinck und Jörgen Stratemann aus dem Dorfe Wellingholzhausen. Zeugen: Christoph Averberg, Notar und Otto Henrich Duicker. Original auf Pergament Hochdeutsch In dorso Notiz vom 1678, wonach Wilhelm Goedemann, Vogt zu Wellingholzhausen, die 100 Reichstaler an sich gebracht hat und außerdem noch andere 100 Taler, sodass er von 200 Talern 12 Taler Zinsen zahlt. (Dorsualnotiz)
NLA OS, Rep 3, Nr. 3131
NLA OS, Rep 3 Osnabrücker Hauptarchiv - Urkunden
Osnabrücker Hauptarchiv - Urkunden >> 1 Urkunden
05.10.1677-1678
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ
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