Aufruf und Sitzungsprotokolle des Komitees zur Errichtung eines Droste-Denkmals in Münster
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1063 Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis, 1063/28
1063 Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis
Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis >> 03. Urkunden und andere eigenhändige Schriftstücke
1875-1878
Enthält: - Spendenaufruf für ein Droste-Denkmal in Münster, Münster, im November 1875, unterzeichnet von den Komitee-Mitgliedern [Mathias] v[on] Ascheberg, [Bernard] Niehues, Emil Rittershaus, Levin Schücking, [Wilhelm] Storck, [Wilhelm] Wichmann, [Joseph] Wormstall; Reinschrift für ein Flugblatt, 1 Doppelblatt, S. 1-2: Text; - Protokoll der Gründungssitzung des Komitees, Münster, 10. November 1875, 1 Doppelblatt, S. 1-2: Text; - Protokoll der ersten Sitzung des Komitees, Münster, 1. Januar 1876, 1 Doppelblatt, S. 1-2: Text; - Protokoll der zweiten Komitee-Sitzung, Münster, 13. Juni 1876, 1 Doppelblatt, S. 1: Text; - Protokoll der dritten Komitee-Sitzung, Münster, 6. April 1878, 1 Doppelblatt, S. 1-2: Text
Darin: - Kabinettssekretär von Mohl an das Denkmal-Komitee, Berlin, 7. Februar 1876 (Gewährung eines Denkmalbeitrags von 100 Mark durch Kaiserin Augusta); - Kammerherr von Normann an Levin Schücking, Berlin, 15. März 1876 (Zusage eines Beitrags von 150 Mark seitens der Kronprinzessin); - Christoph Bernhard Schlüter an Regierungsrat [Wilhelm Wichmann], Münster, 25.1.1876 (Ablehnung einer Mitarbeit im Denkmal-Komitee)
Darin: - Kabinettssekretär von Mohl an das Denkmal-Komitee, Berlin, 7. Februar 1876 (Gewährung eines Denkmalbeitrags von 100 Mark durch Kaiserin Augusta); - Kammerherr von Normann an Levin Schücking, Berlin, 15. März 1876 (Zusage eines Beitrags von 150 Mark seitens der Kronprinzessin); - Christoph Bernhard Schlüter an Regierungsrat [Wilhelm Wichmann], Münster, 25.1.1876 (Ablehnung einer Mitarbeit im Denkmal-Komitee)
Archivale
Wasserzeichen: nein
Nach langjährigen Bemühungen, die zunächst vor allem durch Levin Schücking vorangetrieben wurden, schuf der Bildhauer Anton Rüller eine Porträtbüste, die im Zusammenhang mit dem Centenarium am 10. Januar 1897 schon im November 1896 am Kanonengraben, seit 1905 auf der Kreuzschanze aufgestellt wurde. Ebenfalls 1896 schuf Rüller, zusammen mit Heinrich Fleige, ein Droste-Denkmal für den Garten der Burg Hülshoff. Ein Denkmal in Meersburg von Emil Stadelhofer wurde erst zum 50. Todestage im Mai 1898 enthüllt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ