Jakob Hagen ("Haga") von Steinheim ("Stainhain") [Stadt Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Pfleger Jodok ("Jos") Besserer und Johann Gregg sowie der Hofmeister Anton Mürdel ("Mirdel") des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] auf Lebenszeit ein Lehen des Spitals in Steinheim, das zuvor seine Mutter Elisabeth Hagen bewirtschaftet hat [vgl. A Urk. lfd. Nr. 3788 von 1558 Januar 27], verliehen haben. Er verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten, nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen und davon dem Spital jedes Jahr 3 Imi Roggen, 3 Imi Hafer, 1 Pfund und 10 Schilling Heller Heugeld, 3 Metzen Öl, 3 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach seinem Tod fällt das Lehen wieder an das Spital zurück.

Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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