(Otte am Ende und Kethe, seine Ehefrau)
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E 76, Nr. 127 (Benutzungsort: Wernigerode)
E 76 (Benutzungsort: Wernigerode) Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen)
Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen) >> 02. Urkunden fremder Provenienz
1471 Juli 22
Urkunden
Inhalt: Otte am Ende und Kethe, seine eheliche Wirtin, gesessen zu Linderbach ("Lynderbech") [ö Erfurt] verkaufen dem Johannes Tylen 2 rheinischen Gulden zu jährlichen Zinses für 28 rheinischen Gulden an einer Hufe Ortandes zu Linderbach, nämlich in dem Winterfelde an dem Stiege 2 Acker an einem Stück bei Frangkens Hause, 2 Acker an dem "Lappenberche" bei Nickel Trysenere, 1 Acker an dem Holzwege bei Jürgen Reynhusen, 1 Acker auf demselben Holzweg bei dictus Bechstet, 1 Acker an einem Stück bei "santa Nicolas", bei Hans Leczen im Sommerfelde an dem "aspan", 1 Acker bei Tyczel Roder, 2 1/2 Acker auch an dem "aspan" bei Hans Frangkens Hause, 2 Acker an einem Stück an dem "aspan" bei Nickel Trysener, 1 Acker an der weimarschen Straße, 2 Acker 1 Stück "uff demm Foxsloche" bei Curde Bach in der Brache, 2 Acker an dem "aspan" bei Tyczel Roder, 2 Acker an dem Hohlenwege bei Trysener, 2 Acker an dem "ryngelborne bei der Kelnergebrethen", 2 Acker "wythen und wesen auf dem bruelwesen" bei Tyczel Roder. Das St. Peter Kloster zu Erfurt erhält jährlich 2 Malter Korn und Gerste auf Michaelis als Erbzins. Die Verkäufer verpflichten sich zur Zahlung des jährlichen Zinses von 2 rheinischen Gulden, je 1 zu Marie Lichtmess ("unser lybin frauwetag lichtewinge") und 1 zu St. Jakobstag. Wiederkaufsrecht für 28 Gulden vorbehalten nach Auflassung vor dem Erbherrn. Besiegelung durch Curd Wigant, Bürger zu Erfurt.
Ort: o. O.
Siegelreste/-verluste: Siegel abgeschnitten
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Ort: o. O.
Siegelreste/-verluste: Siegel abgeschnitten
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:26 MESZ