Das Landeskirchliche Archiv Kiel

Landeskirchliches Archiv Kassel 

Das Landeskirchliche Archiv Kiel, bis Pfingsten 2012 das Nordelbische Kirchenarchiv, ist einer der drei Standorte des Landeskirchlichen Archivs der Nordkirche.
Es beherbergt die Bestände der ehemaligen Landeskirchen Eutin, Hamburg, Lübeck und Schleswig-Holstein, die bis 1977 existierten. Aus der Fusion dieser vier Landeskirchen entstand die Nordelbische Ev.-Luth. Kirche (NEK), deren Bestände ebenfalls im Landeskirchlichen Archiv Kiel verwahrt werden. Die NEK umfasste den Bereich der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein.

Die wechselhafte Geschichte Schleswig-Holsteins spiegelt sich auch in der Bildung der Bestände des Landeskirchlichen Archivs Kiel wider. Bis 1867 war in Schleswig-Holstein der dänische König als Landesherr auch oberster Kirchenherr (summus episcopus). Nach der Eingliederung Schleswig-Holsteins wurde der preußische König oberster Kirchenherr, die Landeskirche jedoch weitgehend selbstverwaltet. Hier setzen die Überlieferungen im Landeskirchlichen Archiv Kiel ein. Landeskirchliches Archivgut aus der Zeit vor 1867 befindet sich im Landesarchiv Schleswig-Holstein.

Das kirchliche Archivwesen im ehemaligen nordelbischen Bereich ist dezentral organisiert. Deshalb werden die Bestände der Kirchengemeinden und Kirchenkreise sowie die Kirchenbücher nicht in Kiel, sondern in den Archiven der Kirchenkreise bzw. der Kirchengemeinden verwahrt.

Das Landeskirchliche Archiv unterstützt die Kirchenkreise der Nordkirche bei der Archivpflege in den Kirchengemeinden.

Außerdem beherbergt das Landeskirchliche Archiv zahlreiche Nachlässe von wichtigen kirchlichen Persönlichkeiten.

Kontaktdaten:

Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Standort Kiel
Winterbeker Weg 51

24114 Kiel

Homepage: http://archivnordkirche.de/index.php/archiv-kiel.html