Das Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt

Kriegsgefangene beim Kaninchenschlachten in den Leuna-Werken, Januar 1917 (LHASA, MER, I 525, FS Nr. G 32)

Kriegsgefangene beim Kaninchenschlachten in den Leuna-Werken, Januar 1917 (LHASA, MER, I 525, FS Nr. G 32)

Im Archivportal-D ist das Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt mit der Gesamtheit seiner online nutzbaren Erschließungsinformationen präsent. Es nutzt damit das nationale Archivportal als zweites Standbein neben der eigenen Onlinerecherche unter recherche.lha.sachsen-anhalt.de. Derzeit sind mehr als 675.000 Datensätze recherchierbar, darunter alle Bestandsdatensätze.

Darüber hinaus sind ausgewählte Teilbestände über Digitalisate direkt benutzbar. Derzeit sind ca. 400.000 Digitalisate zu mehr als 12.500 Archivalien aus 48 Beständen auch über das Archivportal-D verfügbar. Der repräsentative Querschnitt umfasst vor allem vollständig digitalisierte Akten, aber auch Kopiare und Amtsbücher, Karten und Pläne sowie Fotos.

 Die territoriale Vielfalt der Geschichtslandschaft Sachsen-Anhalts und die damit eng verbundene Archivgeschichte spiegeln sich in der Standortstruktur des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt (www.lha.sachsen-anhalt.de) wider, das derzeit ca. 48.800 lfm Archivgut betreut. Die Abteilung Magdeburg geht auf das 1823 gegründete Provinzialarchiv der preußischen Provinz Sachsen zurück, das später als Staatsarchiv, Landesarchiv bzw. Landeshauptarchiv Magdeburg firmierte. Am Standort Wernigerode bestimmen die Adelsarchive das Profil. Die Abteilung Merseburg knüpft seit 1993 historisch an den preußischen Regierungsbezirk Merseburg an und archiviert auch die Überlieferung des DDR-Bezirkes Halle einschließlich der Partei- und Wirtschaftsüberlieferung. Die Abteilung Dessau führt die Tradition des bis zur Kriegszerstörung in Zerbst und dann bis 2002 in Oranienbaum ansässigen Staatsarchivs des Kleinstaates Anhalt fort.


Bestände des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt im Archivportal-D