München-Ramersdorf | 20.–29. August 2001
PMK ZEIT Billstein

NSU - Der Mord an Habil Kılıç

Habil Kılıç (38) wurde 2001 in München-Ramersdorf im Laden seiner Frau vom NSU erschossen. Er war das vierte von zehn Opfern der NSU-Mordserie. Erst mit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 wurde der rassistische Hintergrund der Tat eindeutig. Bis dahin richteten die Ermittlungen den Verdacht fälschlich auf die Familie; Hinweise auf zwei auffällige Radfahrer blieben ohne Folgen. (Vgl. DIE ZEIT, 7.7.2025)

Zum NSU-Komplex im Themenportal Rechte Gewalt siehe außerdem die Dossiers zu den Morden an Mehmet Turgut und Michèle Kiesewetter.

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Weiterführende, externe Informationen

  • Deutscher Bundestag: Drucksache 17/14600, 17. Wahlperiode, Beschlussempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgesetzes, 22.8.2013, als PDF (zuletzt abgerufen am: 26.04.2026).
  • Sundermann, Tom: NSU-Prozess: Als sei Habil Kılıç ein Mafioso gewesen, DIE ZEIT, 11.7.2013 (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
  • Amadeu Antonio Stiftung: Habil Kılıç (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
  • Mair: Birgit: Habil Kılıç, Offener Prozess, als PDF (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
  • Schattenwurf: Habil Kılıç (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
  • Kleffner, Heike; Johannes Grunert; Toralf Staud; Martín Steinhagen: Todesopfer rechter Gewalt: Wieso fehlen 86 Tote in den Zahlen?, Die Zeit, 7.7.2025 (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
  • Billstein, Thomas: Kein Vergessen, Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland nach 1945, Münster 2020, S. 223f.

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Letzte Aktualisierung: 28.04.2026