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Virtuelle Ausstellungen in der DDB

Von Archivportal-D

Es gibt wieder viele spannende virtuelle Ausstellungen von Archiven zu entdecken, die mit DDBStudio auf die Beine gestellt wurden. Diese kurzweiligen und ansprechend gestalteten Einblicke bieten eine Möglichkeit, zwischendurch im Zug, auf der Couch oder beim Feierabendgetränk mit Freunden Archivschätze zu entdecken. Einfach mal gucken!

Wenn Sie in einer Kulturinstitution arbeiten und selbst eine virtuelle Ausstellung kuratieren möchten, finden Sie mehr Informationen unter DDBpro.

 

Troisdorfer Geschichte(n). Zehnmal in Szene gesetzt.

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Troisdorf

"Gemälde Burg Wissem" (2003), Malerin: Valentina Smichnowskaja, aus der Sammlung des Stadtarchivs Troisdorf

"Gemälde Burg Wissem" (2003), Malerin: Valentina Smichnowskaja, aus der Sammlung des Stadtarchivs Troisdorf (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

In dieser virtuellen Ausstellung möchten wir zehn nicht unbedingt typische und hinlänglich bekannte, dafür aber sehenswerte Quellen und Geschichten vorstellen. Anlass für diese Präsentation ist der diesjährige, bundesweit angebotene Tag der Archive. Auf der Basis der ursprünglichen Idee der Archivleiterin und Museologin Antje Winter ist dies die erste virtuelle Präsentation des Stadtarchivs Troisdorf in dieser Form. Der Tag der Archive 2022 findet unter dem Motto „Fakten, Geschichten, Kurioses“ statt. Wir zeigen und beschreiben zehn Funde und dabei bisweilen außergewöhnliche Geschichte(n) aus den Beständen des Troisdorfer Stadtarchivs. 

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Fürth & Nürnberg - 100 Jahre gescheiterte Vereinigung - Hunderte Jahre gemeinsame Geschichte

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtmuseums Fürth und des Stadtarchivs Nürnberg

Titel Fürth & Nürnberg

Die Nürnberg-Fürther Straßenbahn, um 1913, aus der Sammlung von: Stadtarchiv Fürth (CC BY-NC-ND 4.0)

Anlass dieser Ausstellung ist das hundertjährige Jubiläum des gescheiterten Zusammenschlusses beider Orte 1922 zu einer Großgemeinde – von einer Eingemeindung Fürths war offiziell nie die Rede. Ein lokalpolitisches Erdbeben mit einer Volksabstimmung zugunsten der Fürther Unabhängigkeit verhinderte diese Pläne. So liegen die Städte früher wie heute direkt nebeneinander, meist, aber vielleicht nicht immer, in Verbundenheit.

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Die Beckhofsiedlung. Displaced Persons in Bethel

Eine virtuelle Ausstellung des Hauptarchivs der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

Beckhof-Kirche 1967, aus der Sammlung von Hauptarchiv Bethel

Beckhof-Kirche 1967, aus der Sammlung von Hauptarchiv Bethel (Rechte vorbehalten – Freier Zugang)

Am Ende des Zweiten Weltkriegs lebten fast 9.000.000  »Displaced Persons« (DPs) auf dem Gebiet des untergegangenen Deutschen Reichs. Nach einer groß angelegten Rückführung waren die meisten von ihnen bis 1949 in ihre Herkunftsländer »repatriiert«. Unter den noch verbliebenen »Heimatlosen Ausländern«, wie die DPs seit 1951 im amtsdeutschen Sprachgebrauch hießen, befanden sich zahlreiche Alte, Kranke und Menschen mit physischen und psychischen Behinderungen. Das frühere Wehrmachtsgelände im lippischen Augustdorf entwickelte sich in diesen Jahren zu einer Heimstatt für über 2.000 Heimatlose Ausländer. Ihre Lebensbedingungen waren zum Teil katastrophal. Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel begannen ab 1953 mit Hilfsangeboten in Augustdorf. Ziel war es, durch sinnvolle Beschäftigung die wirtschaftliche und mentale Lage der Insassen zu verbessern.

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Die Wiedereinführung der Kreistage Halle und Wiedenbrück im Jahr 1946

Eine virtuelle Ausstellung des Kreisarchivs Gütersloh

Holzschild am Haus des Bauern in Wiedenbrück mit dem Schriftzug "Mil. Gov. Kreis Resident Officer Wiedenbrück" Holzschild, 1946/1946 Aus der Sammlung von Kreisarchiv Gütersloh

Holzschild am Haus des Bauern in Wiedenbrück mit dem Schriftzug "Mil. Gov. Kreis Resident Officer Wiedenbrück", 1946/1946, aus der Sammlung von: Kreisarchiv Gütersloh (CC BY 3.0)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges übernahmen zunächst die amerikanischen und ab dem Sommer 1945 die britischen Militärbehörden die staatliche Gewalt im nordrhein-westfälischen Gebiet. Sie konzentrierten sich nach der Besetzung zunächst auf den Aufbau einer funktionsfähigen deutschen Kommunalverwaltung unter ihrer Aufsicht. Im Kreis Halle ist der demokratische Neubeginn eng mit der Ernennung Heinrich Wellenbrinks zum Landrat durch die alliierten Besatzungsbehörden verknüpft. Dieser bildete umgehend einen Kreisausschuss, um einen Austausch zwischen der Kreisbevölkerung und dem Landrat zu ermöglichen.

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Jüdisches Bornheim. Ein Wegweiser durch die Geschichte der Juden in der Stadt Bornheim

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Bornheim

Titel Jüdisches Bornheim

Gunter Demnig verlegt Stolpersteine für Sibilla und Jakob Voos sowie Henriette, Else und Setta Bähr vor dem Haus Beethovenstraße 34, aus der Sammlung von: Stadtarchiv Bornheim (CC BY-NC-SA 3.0 DE)

Die Ausstellung ist ein Wegweiser durch die Geschichte der Juden in Bornheim. Sie stellt Orte jüdischen Lebens im Stadtgebiet vor und soll in Zukunft noch erweitert werden.

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Du wirst staunen, du wirst lachen: Der Kosmos in den Kanons des Herbert Beuerle

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Du wirst staunen, du wirst lachen ... Der Kosmos in den Kanons des Herbert Beuerle

Du wirst staunen, du wirst lachen, aus der Sammlung von Landeskirchliches Archiv Kassel (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

Herbert Beuerle (1911 – 1994) war von 1952 bis zu seinem Ruhestand Kantor im Burckhardthaus Gelnhausen und langjähriger Singwart im Christlichen Sängerbund. Beuerle hatte eine besondere Begabung, in der Gemeinde und auch auf Kirchentagen viele für das Singen zu begeistern. Nicht zuletzt dafür komponierte er Kanons, die einfach zu singen und gleichzeitig musikalisch gehaltvoll sind. In der virtuelle Ausstellung geht es um sechzehn unveröffentlichte musikalische Miniaturen, die den Menschen Herbert Beuerle skizzieren.

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Kinderemigration aus Frankfurt am Main

Eine virtuelle Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek

Kinderemigration aus Frankfurt am Main

Koffer, in dem das Umzugsgut von Renate Adler nach Großbritannien transportiert wurde, aus der Sammlung von: Deutsches Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek, mit freundlicher Genehmigung der Familie (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

Etwa 20.000 Kinder und Jugendliche entkamen mit den sogenannten Kindertransporten zwischen November 1938 und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 der nationalsozialistischen Diktatur. Die virtuelle Ausstellung widmet sich sechs Biografien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zugleich richtet sie den Blick auf die lokalen Gegebenheiten in Frankfurt, auf die Situation in den Aufnahmeländern sowie auf die bürokratischen Aspekte und die Helfer*innen bei der Auswanderung.

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Kirchenpatrone, Pferde und Volksbelustigungen. Die Geschichte der Cranger Kirmes

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Herne

Titelbild Cranger Kirmes

Riesenrad und Kettenkarussell (Cranger Kirmes, 2004), Foto: Roland Schönig, aus der Sammlung von: Stadtarchiv Herne (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

Die Cranger Kirmes in Herne gehört mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von rund 4.000.000 in den letzten Jahren zu den größten Volksfesten in Deutschland. Wie im Vorjahr musste sie auch in diesem Jahr pandemiebedingt abgesagt werden. Das Stadtarchiv Herne präsentiert anlässlich der ursprünglich geplanten Eröffnung der Cranger Kirmes Anfang August 2021 eine virtuelle Ausstellung zur Historie des Jahrmarkts.

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Führer, wir gehören Dir. Jugend in der NS-Zeit im heutigen Märkischen Kreis

Eine virtuelle Ausstellung des Kreisarchivs des Märkischen Kreises

Umzug zum 1. Mai 1937 am Bahnhof in der Nähe des Kriegerdenkmals, Ort: Kierspe, Fotograf: William Hellmund

Umzug zum 1. Mai 1937 am Bahnhof in der Nähe des Kriegerdenkmals, Ort: Kierspe, Fotograf: William Hellmund, aus der Sammlung von: Kreisarchiv des Märkischen Kreises (CC BY-NC-ND 4.0 )

Wie konnte es dazu kommen, dass die I-Männchen des Jahres 1933 gegen Ende des Krieges als Flakhelfer bei der Luftwaffe, in Aufräumkommandos der HJ nach Bombenangriffen im Ruhrgebiet und zuletzt im Volkssturm ihr Leben riskierten? Das Kreisarchiv des Märkischen Kreises widmet sich dieser Frage und zeigt dabei auf, wie Jugendliche in Schule und Freizeit durch die damaligen Machthaber manipuliert wurden.

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Hier ist meine Heimat. Jüdisches Leben im Kreis Mettmann

Eine virtuelle Ausstellung des Kreisarchivs Mettmann

Hier ist meine Heimat. Jüdisches Leben im Kreis Mettmann

Einschulungsgottesdienst in der Synagoge in Düsseldorf am 29.8.2019, aus der Sammlung von: Jüdische Gemeinde Düsseldorf K.d.ö.R. (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)

Jüdisches Leben in Mettmann — findet statt! Aus Anlass des Festjahres 2021 — 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" widmet sich das Kreisarchiv Mettmann der Vielfalt jüdischen Lebens im Hier und Jetzt.

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Ich war ein Missale. Vom Doppelleben mittelalterlicher Handschriften

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archiv Kassel

Ich war ein Missale. Vom Doppelleben mittelalterlicher Handschriften

Pergamenteinband ohne Trägerband, Graduale 2. Drittel 15. Jh. (lateinisch), aus der Sammlung von: Landeskirchliches Archiv Kassel (CC-BY-4.0-INT)

Im 16. und 17. Jahrhundert steigerte die Entwicklung des Buchdrucks den Bedarf an Pergament enorm. Gleichzeitig verloren viele liturgische Handschriften als Folge der Reformation ihre Funktion. Nach Auflösung der Klöster wurden die scheinbar wertlosen Pergamente, auch ganze Pergamentcodices, zweckentfremdet. Buchbinder lösten aus den Holzdecken Bogen für Bogen und verwendeten das Material zur Heftung von Kirchenrechnungen oder als schützenden Einband für Kirchenbücher. Heute gelten die damals recycelten Handschriften als hohe Zeugnisse kultureller Tradition.

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Verbrannt? Luther, Herzog Georg und die Bannandrohungsbulle

Eine virtuelle Ausstellung des Sächsischen Staatsarchivs, Hauptstaatsarchiv Dresden

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Georg Ernst Flugblatt, aus der Sammlung von: Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden (Public Domain Mark 1.0)

Die Verbrennung der päpstlichen Bannandrohungsbulle, die Luther am 10. Dezember 1520 als Zeichen seiner Abwendung von Rom vollzog, gehört zu den ikonischen Ereignissen der Reformationsgeschichte. Die Virtuelle Ausstellung des Sächsischen Staatsarchivs zeigt das Dresdner Original der päpstlichen Bannandrohungsbulle in seinem archivischen Kontext. Zu sehen sind bedeutende Zeugnisse aus der Kanzlei Georgs von Sachsen, die neben der Bulle selbst zu den größten Schätzen des Sächsischen Staatsarchivs gehören.

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