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16.11.2020

Virtuelle Ausstellungen in der DDB

Von Archivportal-D

Nicht nur Museen können Ausstellungen: Mit den neuen virtuellen Ausstellungen der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentieren Ihnen Deutschlands Archive ihre Bestände: Hexenverfolgung, Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, Essen in Hessen oder Migration und Mortalität in der Frühen Neuzeit? Kein Problem! Wenn man schon nicht wirklich ins Museum kann, sind diese virtuellen, kurzweiligen und ansprechend gestalteten Ausstellungen sehr zu empfehlen.

Wenn Sie in einer Kulturinstitution arbeiten und selbst eine virtuelle Ausstellung kuratieren möchten, finden Sie mehr Informationen unter DDBpro.

 

In der DDB sind bisher folgende virtuelle Ausstellungen von Archiven erschienen:

 

„Und hilf dem Nächsten in der Not“. Die Freiwillige Feuerwehr Aschaffenburg

Eine virtuelle Ausstellung des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg

Die Freiwillige Feuerwehr Aschaffenburg

Postkarte, 1912, aus der Sammlung des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg (CC BY 3.0 Deutschland)

Anlässlich der Ende 2019 erfolgten Abgabe von Schriftgut und anderer archivwürdiger Unterlagen widmet das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg dem neuen Bestand Freiwillige Feuerwehr Aschaffenburg diese Ausstellung. Sie ist damit die dritte in der Ausstellungsreihe Schaufenster zur Stadtgeschichte. 

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km 26,7 - 100 Jahre Bahnhof Brieselang

Eine virtuelle Ausstellung des Gemeindearchivs Brieselang

100 Jahre Bahnhof Brieselang

"Bahnhof Brieselang 1994", aus der Sammlung von Arno Heinrich

Am 25.10.1920 wurde der Haltepunkt Brieselang auf km 26,7 der Strecke Berlin-Hamburg eröffnet. Damit wurde der Grundstein für die weitere Besiedlung Brieselangs gelegt, denn der lange Weg zu Fuß vom Finkenkruger Bahnhof bis zu den ersten Siedlungshäusern nach Brieselang war passé. Knapp ein Jahr später wurde der Haltepunkt dann aufgewertet, in einen Bahnhof IV. Klasse.

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Leuchtende Kirchenfenster – zwei Generationen Glaskünstler Klonk

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Leuchtende Kirchenfenster

E. Jakobus Klonk: Jona unter der Rizinusstaude, Offleben 1974/75, aus der Sammlung von: Landeskirchliches Archiv Kassel

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen die sakralen Glasmalerei-Entwürfe der Künstler E. Jakobus Klonk und Erhardt Klonk. Thematisiert werden biblische Motive von der Schöpfungsgeschichte, dem Leben Christi bis hin zur Apokalypse.

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Die Zerstörung Darmstadts im Zweiten Weltkrieg

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Darmstadt

Virtuelle Ausstellungen Darmstadt

"Zerstörtes Haus in der Darmstädter Soderstraße", 1918, aus der Sammlung des Stadtarchivs Darmstadt

Vor 75 Jahren ging das alte Darmstadt im Bombenhagel unter. Nahezu 80 Prozent der Innenstadt waren zerstört. Ungefähr ein Zehntel der Darmstädter Bevölkerung verlor in dieser Nacht ihr Leben, eine der höchsten Verlustzahlen des Zweiten Weltkriegs. Die "Brandnacht", jene seit 1944 so genannte Nacht vom 11. auf den 12. September 1944, stellt den furchtbarsten und folgenreichsten Einschnitt in der Darmstädter Geschichte dar.

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Neu im Stadtarchiv 2018-2020

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Nürnberg

Virtuelle Ausstellung Stadtarchiv Nürnberg

Titelbild der Ausstellung "Neu im Stadtarchiv"

Für die Ausstellung wurde eine Auswahl aus den rund 200 Neuzugängen der Jahre 2018 bis 2020 getroffen. Sie alle sind „Neu im Stadtarchiv“, wurden bereits in die Tektonik eingeordnet, verzeichnet, verpackt, teilweise digitalisiert und in die Bestände aufgenommen, wo sie die Zeiten überdauern können. Die Stücke sind so vielseitig wie die Menschen, die sie über- oder hinterlassen haben, und zeugen vom ständigen Wandel aller Dinge ebenso wie von der Beständigkeit mancher Phänomene. Die Ausstellung war ursprünglich für das Kleine Foyer des Stadtarchivs geplant, konnte dort jedoch aufgrund der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie nicht stattfinden. So ist sie nun hier im Web zu sehen und kann unabhängig von Zeit und Raum besucht werden.

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Zur Handhabung der Disziplin: Der Marburger Karzer

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Philipps-Universität Marburg

Virtuelle Ausstellung Archiv der Phillips-Universität Marburg

"Blick zur Karzertür", Bildarchiv Foto Marburg / Thomas Scheidt - fmd 10018613

Der Karzer (Arrestzelle) hat seine Wurzeln in den Universitäten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Universität war in dieser Zeit ein eigener Rechtsraum. Professoren, Studenten und Universitätsbedienstete galten als akademische Bürger, deren Gerichtsstand der Rektor war. In allen Streit- und Rechtsfällen unterhalb der Halsgerichtsbarkeit war der Rektor ihr Richter. 

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„Zauberei ist des Teufels selbs eigen Werk“ – Hexenglaube und Hexenverfolgung in Hessen

Eine virtuelle Ausstellung des Staatsarchivs Marburg

Titelvignette aus: Abraham Saur: Eine kurtze / treuwe Warnung […] , aus der Sammlung von: Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Marburg

Titelvignette aus: Abraham Saur: Eine kurtze / treuwe Warnung […] , aus der Sammlung von: Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Marburg

Seit Beginn der Menschheit existiert eine diffuse Vorstellung von übernatürlichen Kräften, die neben verschiedenen Götterexistenzen auch die Möglichkeit von Zauberei durch Menschen zulässt. Galt im Mittelalter eher noch ein Glaube an vereinzelte Zauberer und Zauberinnen, die durch magische Praktiken in der Lage waren, Schaden- oder Heilzauber zu vollbringen, wandelte sich die Vorstellung im Lauf des 15. Jahrhunderts zu einem rein auf Schaden ausgerichteten Bild der im Geheimen agierenden Hexe ...

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Menschen machen Stadtgeschichte! ...goes online // People Make City`s History! ...goes online

Eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs Nürnberg 

Titelbild der Ausstellung "Menschen machen Stadtgeschichte! ... goes online

Titelbild der Ausstellung

Mit dem Projekt „Menschen machen Stadtgeschichte!“ beteiligt sich das Stadtarchiv aktiv an der Bewerbung Nürnbergs um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025. Erste Hürden wurden bereits genommen und Nürnberg steht in der zweiten Runde des Bewerbungsverfahrens. Ende 2020 fällt die Entscheidung, welche der Bewerberstädte den Zuschlag erhält.

Zur Ausstellung auf Deutsch / to the exhibition in English

 

Fotografien für Köln und die Welt. Die Geschichte des Rheinischen Bildarchivs

Eine virtuelle Ausstellung des Rheinischen Bildarchivs

Michael Kerner, Taubenfütterung, Köln, 1962/1963, Aus der Sammlung von Rheinisches Bildarchiv Köln

Michael Kerner, Taubenfütterung, Köln, 1962/1963, Aus der Sammlung von Rheinisches Bildarchiv Köln

Das Rheinische Bildarchiv der Stadt Köln – kurz RBA – ist mit einem Bestand von etwa 5,4 Millionen Fotografien eines der größten kunst- und kulturhistorischen Bildarchive in Deutschland. Seit 1926 und bis heute ist es Fotodienstleister für städtische Einrichtungen und vor allem die Kölner Museen. Das RBA dokumentiert Kunst und Kultur in Köln und Umgebung, verwahrt bedeutende Nachlässe von Fotografen und Fotografinnen und liefert Fotografien für Köln und in die ganze Welt. In seinen Anfängen fanden Fotokampagnen vom Niederrhein bis zur Mosel und von der Eifel bis ins Bergische Land statt.

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Litteralien von allen Sorten. (Fast) 450 Jahre Archivgeschichte der Universität Marburg

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Philipps Universität Marburg

Plan des ehemaligen Dominikanerklosters in Marburg, Jacob Cöster, Universitätsarchitekt, Zeichnung, 1834, Marburg, Hessisches Staatsarchiv Marburg

Plan des ehemaligen Dominikanerklosters in Marburg, Jacob Cöster, Universitätsarchitekt, Zeichnung, 1834, Marburg, Hessisches Staatsarchiv Marburg

Bevor die 1527 gegründete Universität die Betreuung ihres Archivs im Jahr 2006 wieder in die eigene Hand nahm, waren die Akten rund 120 Jahre im Staatsarchiv Marburg deponiert. Wie es dazu kam, ist ein für die Archivgeschichte nicht untypischer Vorgang: Bereits kurz nach der Gründung des Staatsarchivs in Marburg nach der preußischen Annexion Kurhessens 1866 versuchten dessen Archivare, die Universität zur Abgabe ihrer Urkunden zu bewegen.

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Migration und Mortalität in der Frühen Neuzeit: von Kastenrechnungen und Kirchenbüchern

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

 Kirchenbuch Langenselbold 1564 (Schädigung durch Tintenfraß)

Kirchenbuch Langenselbold 1564 (Schädigung durch Tintenfraß)

Kastenrechnungen und Kirchenbücher sind vielfältig und ergiebig nutzbare Überlieferungen kirchlicher Archive und sie bieten spannende, oft überraschende Erkenntnisse. Als serielle Quellen sind sie sozial- und kulturgeschichtlich hochrangig. Die Praxis der Kirchenbuchführung setzte im deutschsprachigen Raum mit der Reformation ein. Kirchenordnungen regelten die Kirchenbuchführung seit 1526. Die Eintragungen wurden unabhängig von Stand, Geschlecht und Vermögen gemacht. Daher enthalten Kirchenbücher oft die einzigen Aufzeichnungen von Personen.

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Siegelgeschichte Kreis Gütersloh

Eine virtuelle Ausstellung des Kreisarchivs Gütersloh

Titelbild der Ausstellung Siegelgeschichte Kreis Gütersloh

Titelbild der Ausstellung Siegelgeschichte Kreis Gütersloh

Die Sammlung von Siegeln und Stempeln im Kreisarchiv Gütersloh setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen: Siegel- und Stempelstöcke (siehe Bild), Siegel- und Stempelabdrücke und Replikate einiger mittelalterlicher und frühzeitlichter Siegel von Herrschaften, die Teile des heutigen Kreisgebietes ausmachen. Siegeln und Stempeln dienen als Form der Beglaubigung oder Beurkundung. Dem repräsentativen Charakter wurde und wird sowohl in der Beschriftung als auch in der häufigen Nutzung von offiziellen Symbolen wie Wappen oder heraldischen Figuren als Siegel und Stempelbilder Rechnung getragen.

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Evangelische Bühnengilde Koblenz - "Es geht hier um höhere Dinge als blosses Theaterspielen!"

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland

 Titelbild der Ausstellung "Evangelische Bühnengilde Koblenz"

Titelbild der Ausstellung "Evangelische Bühnengilde Koblenz"

Als Element des evangelischen Laienspiels bildete sich 1922 die 'Evangelische Bühnengilde Koblenz' (EBK), eine kleine Laienspieltruppe, die das Koblenzer Gemeindewesen in der Weimarer Republik mit ihren Theateraufführungen maßgeblich prägte. Der Gründer und Vorsitzende der Gruppe, Presbyter Walter Hoerder – eigentlich Inhaber eines Koblenzer Bettengeschäfts –, sah in der Bühnengilde einen wichtigen Zweig der Gemeindearbeit, um in den unsicheren Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg unterhaltende Zerstreuung und religiöse Erbauung zu bieten.

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Communicanten, Kommunikation – ein weites Feld

Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

 "Werbeprospekt und Schreibmaschine Mercedes Modell 6 Express (1930 - 1939)", aus der Sammlung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

"Werbeprospekt und Schreibmaschine Mercedes Modell 6 Express (1930 - 1939)", aus der Sammlung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Kommunikation gehört von Anfang an zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen. Ihre ersten Missionare, die Apostel, nutzten die guten Kommunikationswege rund um das Mittelmeer. Paulus begann im Jahr 47 die erste von drei Missionsreisen, die in der Apostelgeschichte dokumentiert sind. Während der zweiten Reise gründete er eine Gemeinde in Thessaloniki.

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Hinter den Kulissen: Vom Hoftheater zum Haus der Geschichte - Einblicke in 200 Jahre Mollerbau

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs - Staatsarchivs Darmstadt

 „Vorderansicht des Darmstädter Hoftheaters“, Lange, Julius (Zeichner); Hausherr (Stecher), Stahlstich, um 1830-1840, Darmstadt, Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Darmstadt (CC BY 4.0 International)

„Vorderansicht des Darmstädter Hoftheaters“, Lange, Julius (Zeichner); Hausherr (Stecher), Stahlstich, um 1830-1840, Darmstadt, Hessisches Landesarchiv - Staatsarchiv Darmstadt (CC BY 4.0 International)

Im Auftrag Großherzog Ludewig I. wurde in den Jahren 1818 und 1819 zwischen Schloss und Herrngarten ein Theaterbau nach Plänen des Darmstädter Hofbaudirektors Georg Moller errichtet. Das Hoftheater gehörte zu den wichtigsten Bauprojekten bei der Ausgestaltung Darmstadts zur Haupt- und Residenzstadt des 1806 geschaffenen Großherzogtums Hessen. 

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„Kriegsbilder. Der Erste Weltkrieg in zeitgenössischen Druckgraphiken“

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

 Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Gaskrieg, Rudolf Eberle (Graphiker), Graphik, 1916, Colmar, aus der Sammlung vom Hessischen Landesarchiv - Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Der Erste Weltkrieg ist als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan, 1979) im europäischen Bewusstsein verankert. Die virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs zeigt graphische Kunstwerke, die während des Kriegs entstanden sind.

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„MahlZEIT. Geschichte(n) vom Essen in Hessen“

Eine virtuelle Ausstellung des Hessischen Landesarchivs

 Gesundes Wasser, Plakat, 1905 und 1912, Bad Nauheim, aus der Sammlung von Hessisches Landesarchiv - Abteilung Staatsarchiv Darmstadt

Gesundes Wasser, Plakat, 1905 und 1912, Bad Nauheim, aus der Sammlung von Hessisches Landesarchiv - Abteilung Staatsarchiv Darmstadt

Der Name ist bei dieser virtuellen Ausstellung Programm. Guten Appetit!

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„Marburg wird preußisch“

Eine virtuelle Ausstellung des Archivs der Philipps-Universität Marburg

 Statuten der königlichen Universität zu Marburg, fol. 2r. UniA MR Urk. 91 Nr. 484, 1885, Berlin, aus der Sammlung vom Archiv der Philipps-Universität Marburg

Statuten der königlichen Universität zu Marburg, fol. 2r. UniA MR Urk. 91 Nr. 484, 1885, Berlin, aus der Sammlung vom Archiv der Philipps-Universität Marburg

Die Marburger Universität war vom Sommer 1866 bis zum Oktober 1867 preußisch. Für die Universität bedeutete die preußische Annexion einen gewaltigen Aufschwung: „Die preußische Hochschulpolitik ... machte (das ist nicht zuviel gesagt) aus Marburg erstmals eine voll leistungsfähige, auf manchen Gebieten führende Stätte der Lehre und Forschung“, urteilte Hellmut Seier 1988. 

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