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Bestätigung Abt Reinhards [von Weilnau] über Bestiftung und Investitur des St. Leonhardsaltars im neuen Hospital von Fulda
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Hospitäler >> Neues Spital St. Leonardi in Fulda
1458 August 07
Ausfertigung, Pergament, 2 an Pergamentstreifen anhängende Siegel, ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo octavo uff mantag vor Tyburcy
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinhard von Weilnau, Abt von Fulda, bestätigt, dass mit Zustimmung Andreas Hesses, Archidiakons und Pfarrers von Fulda, Heinrich Fosser, Heinrich Nyff (Nyeffe) und der bereits verstorbene Konrad Gutmann den Brüdern des neuen Hospitals [St. Leonhard] in Fulda genannte Geldsummen für den Kauf eines jährlichen Ewigzinses gestiftet haben, um damit am dortigen Leonhardsaltar für ihre Seelgeräte mehrere Messen zu unterhalten. Die vier Vorsteher des Hospitals erhalten den Zins als Ewiglehen. Johann Nyff, Sohn des Heinrich, soll mit Zustimmung Andreas Hesses Vikar am genannten Altar werden. Es folgen weitere Absprachen. Ankündigung des großen Siegels Abt Reinhards. Ankündigung des Siegels des Archidiakons Andreas Hesse.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Reinhard von Weilnau, Abt von Fulda [großes Siegel]]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Andreas Hesse, Archidiakon und Pfarrer von Fulda]
In der I-Initiale der Urkunde von anderer Hand der Name 'Johann Niff'.
Auf der Rückseite der Urkunde ein lateinisches Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.